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Unsere Aktionen zur Frankfurter Buchmesse

Join us at the Frankfurt Book Fair 2014!

 

 

 

8.10.14        14:45 - 15:30 Uhr         Halle 3.1   Self-Publishing Area

 

Podium: Heute VerlagsautorInnen - morgen Indie-AutorInnen 

 

Zwischen Self-Publishing-Held und Monopolist: Insider diskutieren, welchen Einfluss der Margenkrieg auf Indie-AutorInnen hat. Über die Angst, dass ein Monopolist inhaltliche Forderungen stellt und Buchpreise verteuert. Eingeladen ist ein Amazonvertreter, zugesagt haben der US-Autor Robert Levine ("Free ride") sowie Reinhold Joppich (Vertriebsleiter KiWi-Verlag)

Moderation: Tobias Kiwitt, BVjA.

 

 

9.10. 14     11.00 - 12.00 Uhr            Halle 4.0   D106 Bühne Forum Börsenverein

 

Monopoly? Immer wieder Amazon - Ein Streitgespräch

 

Amazon wird zum Monopolisten auf dem Buchmarkt. Kann der Markt sich noch selbst regulieren oder muss die Politik handeln? Streitgespräch zwischen Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins) und Dieter Schnaas (Chefreporter Wirtschaftswoche)

Das Publikum stimmt am Ende über die Argumente ab.

 

 

9.10.2014          16:30 - 17:30 Uhr           Halle 3.1   C85 Deutschlandradio Kultur 


Podium: Amazon und der Rest – wie sich das Geschäft mit dem Buch wandelt   (Aufzeichnung)


Es diskutieren:

Tobias Kiwitt, Bundesverband junger Autorinnen und Autoren

Monika von Ramin, Schriftstellerin

Stephan Joß, Hanser Verlag

Stefan Mesch, Literatur-Journalist und Blogger

Nikola Richter, Mikrotext Verlag (nominiert für den Young Excellence Award)

 

Ausstrahlung: Freitag, 10.10.2014, 18.07 Uhr bis 19.00 Uhr, bundesweit

 

 

 

10.10.14          15:00 - 16:00 Uhr       Halle 4.1.   B 13 IG Autorinnen Autoren

 

Literadio: Autorinnen gegen Amazon: warum? 

 

Es diskutieren über Amazon, Buchhandel und den Unterschied von Wert und Preis der Literatur: Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren), Tobias Kiwitt (BVjA), Imre Török, (VS), Jutta Wilke (Autorin), Elke Pistor (Das Syndikat), Moderation: Herbert Gnauer. 

Kooperation mit dem Verband Freier Radios Österreich und ORF. 

Übertragung via Livestream. 

 

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+++ Pressemitteilung 18.8.204, 0:00 Uhr +++

+++ update: 17.11.14, 14:30 Uhr

++  2028 AutorInnen haben unterschrieben +++

sowie

+++ 465 UnterstützerInnen  ++ 

 

darunter:

Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller

Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek

Friedenspreisträgerin und Literaturnobelpreisträgerin 2015 Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch



 

Die Vielfalt der Literatur ist bedroht
- 2028 Autorinnen und Autoren sowie weitere 465 UnterstützerInnen (LeserInnen, Kulturschaffende, Politik) unterstützen den Kampf um einen fairen Buchmarkt

Leser, Kulturschaffende und ausführende Künstler schließen sich an

 

Auf den sich verhärtenden Kampf um Gewinnmargen des Internethändlers Amazon und die daraus resultierenden Gefahren der Monopolisierung des Buchmarktes weist die vor einer Woche ins Leben gerufene Aktion „Autorinnen und Autoren für einen fairen Buchmarkt“ mit ihrem Offenen Brief an Amazon hin.

 

Der Zusammenschluss von Autorinnen und Autoren des SYNDIKATs (der Autorenvereinigung deutschsprachiger Kriminalliteratur), dem PEN Zentrum Deutschland, dem Verband deutscher Schriftststeller (VS) und dem Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA) hat am 18.8.2014 den Offenen Brief an Amazon – an Jeff Bezos (Gründer und Präsident Amazon) und Ralf Kleber (Deutschlandchef Amazon) – mit den Unterschriften von 1188 Autorinnen und Autoren übersandt.

 

In dem offenen Brief wenden sich die Unterzeichner, darunter Nele Neuhaus, Ingrid Noll, Ferdinand von Schirach, Ulrich Wickert, Günter Wallraff, Doris Dörrie, Klaus Staeck, Dr. Inge Jens, Chibo Onyeji und Juli Zeh, gegen die Praxis des Onlinehändlers, Lieferungen bestimmter Bücher gezielt zu verzögern, um den Druck bei Konditionsverhandlungen zu erhöhen.

 

Amazon versucht überdurchschnittliche Gewinnmargen in der EBook Sparte durchzusetzen, auch mit dem erklärten Ziel seine Monopolstellung auszubauen. Sollte das gelingen, werden die Umsatzeinbußen sowohl bei Verlagen, in erster Linie aber bei den Autoren deutlich zu spüren sein. Langfristig ist damit die Vielfalt der Inhalte auf dem Buchmarkt gefährdet.

 

„Die bisherige Geschäftsstrategie Amazon legt den Schluss nahe, dass das erst der Anfang ist“, so die Geschäftsführende Sprecherin des SYNDIKATs, Elke Pistor. „Es werden Konditionsänderungen für andere größere und kleinere Verlagen folgen. Auch die Selfpublisher, die der Onlinehändler zurzeit noch mit verlockenden Margen an sich zu binden versucht, werden auf lange Sicht nicht davon verschont bleiben.“

 

Innerhalb von vier Tagen wuchs die Zahl der UnterzeichnerInnen von 56 auf 1188, inzwischen sind es 2028. Autoren- und Autorinnenverbände aus Österreich und der Schweiz schlossen sich an, auch Autoren und Autorinnen aus Georgien, den USA, Italien, Indien oder Nigeria. Darunter Literaten, Genrelieblinge, DebütantInnen, politische AutorInnen, LyrikerInnen, Hochliteratur bis gute Unterhaltung, Dramatiker und ÜbersetzerInnen. Ebenso unterstützen LeserInnen, KulturpolitikerInnen, KünstlerInnen, Kulturschaffende die Aktion Fairer Buchmarkt.

 

Innerhalb kürzester Zeit wuchs die Zahl der Unterschriften von knapp 100 auf 2028 an.     

 Zu den bisherigen UnterzeichnerInnen gehören Friedrich Ani, Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch, Manfred Bissinger, Jan Brandt, Fred Breinersdorfer, Doris Dörrie, Tanja Dückers, Amelie Fried, Rebecca Gablé, Anne Gesthuysen, Kerstin Gier, Josef Haslinger, 

Dora Heldt, Elfriede Jelinek, die Kinderbuchautoren Max Kruse, Paul Maar und Andreas Steinhöfel; außerdem Bascha Mika, Herta Müller, Sten Nadolny, Rüdiger Nehberg, Nele Neuhaus, Ingrid Noll, Peggy Parnass, Gerhard Ruiss, Eva Rossmann, Asta Scheib, Ilija Trojanow, John von Düffel, Ferdinand von Schirach, Frank Schätzing, Klaus Staeck, Günter Wallraff, Ulrich Wickert, Alissa Walser, Meike Winnemuth, Juli Zeh …

 


Auf der Seite www.fairer-buchmarkt.de besteht nicht mehr die Möglichkeit, online zu unterzeichnen. Die Namenslisten werden nicht mehr regelmäßig aktualisiert.

 

Geld, Rechte, Honorare, Branchen-Neuigkeiten: Seit Anfang 2015 ist Fairer Buchmarkt zum

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#fairerbuchmarkt


Die Aktion wurde initiiert von Autoren und Autorinnen

des PEN, des Syndikats und des VS. Sie wurde unterstützt von

 

AdS - Autorinnen und Autoren der Schweiz

BVjA

Die GSA (Die German Speakers Association)

Das Syndikat

IG Autoren Autorinnen (Österreich)

FAUST / ARE

VS in ver.di

PEN Zentrum Deutschland

                       PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

www.schreibwelt.net – Netzwerk deutschsprachiger Kinder- und Jugendbuch-AutorInnen

TSWTC

Hamburger Autorenvereinigung

Mörderische Schwestern

Literaturbüro in Unna e.V.

Gesellschaft Katholischer Publizisten

 

 

Rückfragen bitte an die Geschäftsstellen der Verbände oder

an die Redaktionsleitung von www.fairerbuchmarkt.de      

 

 

+++ Pressemitteilung 15.8.204, 13:00 Uhr +++

     --> update: 17.8.14, 17:00 Uhr: ++ 1134 AutorInnen haben unterschrieben++


 

Autorinnen und Autoren für einen fairen Buchmarkt –

1134 Schriftsteller und Schriftstellerinnen haben bereits den

Offenen Brief an Amazon unterzeichnet

 

Rabattkampf auf Kosten der Autoren und Autorinnen: Das Versandhaus Amazon

hat in der Auseinandersetzung um eine Erhöhung der Rabatte und der

eBook-Beteiligungen für Amazon mit der Bonnier-Verlagsgruppe (Aladin, arsEdition,

Berlin Verlag, Carlsen, Hörbuch Hamburg, Piper, Thienemann-Esslinger, Ullstein)

die in diesen Verlagen publizierenden Autoren massiv benachteiligt. EBooks,

Hörbücher und Bücher der betroffenen Verlage werden mit zehn bis zu

vierzehn Tagen Verzögerung ausgeliefert und aus den Empfehlungslisten

gestrichen („Kunden hatten auch gekauft/angesehen“) und damit auf

„unsichtbar“ geschaltet. Es ist zu erwarten, dass sich Amazon nach

Bonnier – und Disney – die nächste Verlagsgruppe vornehmen wird,

und sich der Preiskampf fortsetzt, erst auf kleine Verlage und letztlich auf die selbstpublizierenden Indieautoren und -Autorinnen.    

 

AutorInnen und LeserInnen sind auf einen fairen Buchmarkt angewiesen.

Wir wollen wie die amerikanischen Autoren und Autorinnen gegen diese unfairen Geschäftspraktiken Stellung beziehen. Mit der Aktion „Autoren und Autorinnen

für einen fairen Buchmarkt“ und einem Offenen Brief an Amazon, an Jeff Bezos,

an Ralf Kleber fordern wir, uns AutorInnen und damit auch die Leser und Leserinnen

nicht als Druckmittel in einem Kampf um Händlerrabatte zu benutzen.

Übrigens: Wir sprechen uns hiermit nicht in erster Linie gegen Amazon aus. 

Aber entschieden für einen fairen Buchmarkt.

 

 

 

www.fairer-buchmarkt.de

#fairerbuchmarkt

www.autoren-für-fairen-buchmarkt.de

www.autoren-fuer-fairen-buchmarkt.de       

 

 

Die Aktion Fairer Buchmarkt wurde initiiert von Autoren und Autorinnen

des PEN, des Syndikats und des VS. Sie wird unterstützt von

 

AdS Autorinnen und Autoren der Schweiz

BVjA

Die GSA (Die German Speakers Association)

Das Syndikat

IG Autoren Autorinnen

FAUST / ARE

VS in ver.di

PEN Zentrum Deutschland

PEN Zentrum Österreich

PEN Zentrum Schweiz

PEN Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland

www.schreibwelt.net –

das Netzwerk deutschsprachiger Kinder- und Jugendbuch-AutorInnen

TSWTC - Three Seas Writers' and Translators' Council

Hamburger Autorenvereinigung

Mörderische Schwestern

Literaturbüro in Unna e.V.

Gesellschaft Katholischer Publizisten

 

                                   Rückfragen bitte an die Geschäftsstellen der Verbände.